Fluglager Namibia 2025

Aller guten Dinge sind ….
VIER (Fluglager pro Jahr 😊)

Die Vorbereitungen

Nach den 3 Akaflieg – Fluglagern 2025 (Nötsch, Dobersberg und Szatymaz) haben nun die Vorbereitungen für das 4. AKAFLIEG-Fluglager begonnen: POKWENI / Namibia…😊

Am 30. August 2025 begann der Arcus M seine Anreise nach Hodenhagen zum Einpacken in den Container …

Auf der ersten Station – Flugplatz Deggendorf – treffen wir am frühen Morgen auf ein interessantes Blech-UL: Eine ZENAIR STOL CH801: Mit starren Vorflügeln fliegt das Ding laut stolzem Besitzer noch bei 50 km/h.

Unsere zweite Zwischenlandung: Flugplatz Büchig bei Ostheim (dort wo Walter Binder seine grandiosen EB-Flugzeuge baut: Mit 28 m Spannweite, und einer Gleitzahl von etwa 66. Walters Nachfolger – seinNeffe Oliver Binder – hat dort noch schnell unseren Arcus M Namibia-tauglich gemacht.

Letzte Station auf unserem ‚(Straßen-)1000er‘ nach Hodenhagen: Einen Tag lang 6 Flugzeuge samt Zubehör in einem Container verstauen: Nebst guter Planung (Dank Axel Nuss) auch Schwerarbeit: Die Flächen und Rümpfe werden ja jedes Jahr immer schwerer 😊.

Ankunft in Pokweni – hoffen, dass alles da ist 🧐

Ende Oktober 2025 treffen die beiden Container planmäßig in Pokweni ein…

Als Renate, Nolde und ich Anfang November in Pokweni unser Fluglager beginnen, hieß es erst mal warten – ist ja irgendwie typisch beim Segelfliegen 😊

Es hatte in der Kalahari mal ordentlich geregnet – und die Flugplatz-Pfanne lief voll; Nolde übt sich daher einstweilen im ’Wattwandern.‘

Tessa, die Farmhündin, macht natürlich begeistert mit.

Da die Lehmpfanne bei solchen Überschwemmungen nicht mehr benutzbar ist, heißt das für die Piloten viel Arbeit, um die Flugzeuge auf die Startbahn zu bringen – dort sind dann Starts und Landungen aber wieder einwandfrei möglich.

Axel trägt sein Flugzeug selbst an den Start ….

Endlich ist das Wasser weg – und die Pfanne ist wieder ein Super-Flugplatz ….

Wurde auch Zeit – die Thermik beginnt wieder ‚zu brüllen.‘

Startaufstellung – und wir sind offensichtlich wieder viel zu spät dran; die Cumuli sind zwar verlockend, aber halt noch etwas tief; 900 m GND ist nicht sehr hoch 😊

Nach dem Abendessen – und nach ausreichend Wein – kommt noch DIE Idee auf: „Renate ist ja noch nie mit dem Arcus mitgeflogen, und sie ist auch noch nie in Pokweni mitgeflogen – das kann nicht so bleiben“, beschließen Sandra & Axel; und auch meine beiden Copiloten Fabio (hatte gerade seinen letzten Flugtag) und Benni ( hat morgen seinen ersten Flugtag) stimmen begeistert zu: Also Befehlsausgabe: Morgen um 05:00 aufstehen, und wir hätten um 05:30 am Start zu sein – und als wir tatsächlich zu dieser unchristlichen Zeit am Start eintreffen, hatten die vier bereits den Arcus ‚ausgezogen‘ und an den Start gestellt…

Und wir schaffen es dann gerade noch rechtzeitig zu starten, und bei Sonnenaufgang in 1000 m GND den Motor abzustellen; das Abgleiten im Sonnenaufgang ist für uns beide ein Genuss😊. Nur ein Springbock mitten auf der Pfanne hätte uns beinahe die Landung vermasselt ….

Das ‚Beweis-Foto‘: Es ist noch etwas dämmerig, als sich Renate den Fallschirm umhängt … nur der Kamera-Blitz schafft noch eine ausreichende Belichtung.

Startklar – und Renate ist gar nicht nervös…

Sonnenaufgang in 1000 m GND; und nein – Thermik gibt’s um diese Zeit keine ….

… dafür aber allerbeste Aussichten in absolut ruhiger Luft

Renate hat den Sunrise-Flug mit Bravour überstanden – und wenn wir noch etwas üben, kann sie beim nächsten 1000er-Flug locker mitfliegen 😊.

Fazit von 7 Wochen Fliegerurlaub vom Feinsten in Pokweni / Namibia:

  1. Viel Aufwand und Arbeit: 4000 km Autofahrt (2x Hodenhagen retour á 1000 km)
  2. Viel fliegerisches Vergnügen: 30 Starts, etwa 200 h Flugzeit, ca. 20.000 km;
  3. Mit Flügen bis über 1100 km;
  4. Mit Stundenschnitten bis > 190 km/h (dabei 240 km ohne Kreis!); der erste Kreis war dann nur der Check, ob es hinter uns schon regnet 😊
  5. In Höhen bis über 5000 m…
  6. Und mit bester Versorgung auf der Farm von Annalie und Jos !!!

Es hat sich wieder perfekt ausgezahlt 😊 – wir kommen wieder!

Und als Extra noch einige Fotos – nicht nur vom Fliegen 😊

Unser heutiges Ziel: Der Vulkan Brukkaros, etwa 270 km südlich von Pokweni; wir erreichten ihn etwas tiefer, als geplant ☹

Eine exotische Stabheuschrecke ….

Kudus schmecken hervorragend 😊 …

… Warane vermutlich eher weniger – und man sollte ihnen auch nicht zu nahe kommen ….

Auch in der Kalahari gibt es Regen – hier halt nur etwas lokal…

Und zum Abschluss noch etwas ‚Trauriges‘ –

Tessa hat sich in der Nacht mit einem Stinktier ‚angelegt‘ – und ist nun für die nächste Zeit auf dem eingezäunten Tennisplatz in Quarantäne weggesperrt ☹ ☹ ☹

Benjamin Böhm war im Dezember mein Co-Pilot und hat uns dieses wunderschöne Video mit unglaublichen Eindrücken zur Verfügung gestellt. Danke dir für die Rechte, es hier auf unserer Webpage zeigen zu dürfen.

Credits: Film Benjamin Böhm, Musik Inaudio.org

Aber alles in allem ein Traum

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es…

Lust aufs Fliegen bekommen?

Dann schau am Donnerstag bei unserem Clubabend vorbei. Lass uns über deine Möglichkeiten sprechen, wie du dir bei uns diesen Traum erfüllen kannst. Das geht einfacher, als du denkst!

Wir freuen uns auf dich:
Christoph, Sai, Andreas, Tom, Lukas und Franz und viele andere mehr…

Die Kommentare sind geschlossen.