Am Samstag um Punkt 09:00 Uhr startete die Mission „Rettet den K8-Hänger“. Nach kurzer Lagebesprechung wurde der Anhänger zunächst auf Paletten umgelegt, damit die kritischen Stellen am Unterbau zugänglich wurden.



Was dann folgte, kann nur als koordinierter Angriff auf den Rost beschrieben werden: Mit Schwingschleifer, Flex und Drahtbürstenscheibe rückte das Team dem jahrzehntelang gewachsenen Eisenoxid zu Leibe. Bereits nach rund zwei Stunden war der Großteil der rostigen Stellen freigelegt und für die Instandsetzung vorbereitet.



Am Nachmittag ging es an die Substanz. Durchgerostete Formrohre wurden herausgetrennt und durch neue Profile ersetzt.




Anschließend wurden die Reparaturstellen verschweißt und der gesamte Unterbau großzügig mit Rostumwandler behandelt. Der Anhänger durfte danach über Nacht seine „chemische Verjüngungskur“ genießen.



Am Sonntag war der Rostumwandler ausgehärtet und bereit für den letzten Schritt. Der gesamte Unterbau erhielt einen frischen Anstrich mit 2K-Lack in der traditionsreichen Farbe Pudelbraun (Insider der Sauerwerke 😉).

Damit präsentiert sich der K8-Anhänger wieder in deutlich besserem Zustand als noch zu Beginn des Wochenendes und sollte für die nächsten Jahre bestens für die §57a-Begutachtung gerüstet sein.


Wenn alles nach Plan läuft, wird unsere K8 im Sommer 2027 wieder sicher und stilvoll im Anhänger nach Ungarn reisen und dort ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen: dem Fliegen.
Herzlichen Dank!
Ein großes Dankeschön an alle Helfer für den Einsatz, die gute Stimmung, die professionelle Improvisation und die hervorragende Zusammenarbeit:
Conny H.
Sausi
Franz K.
Andi O.
Alex P.
Peter
Ohne euch wären aus ein paar kleinen Rostlöchern vermutlich mittlere Lüftungsöffnungen geworden. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass man mit etwas Werkzeug, viel Motivation und ausreichend handwerklichem Geschick auch einen betagten Segelfluganhänger wieder flott bekommt.
Danke für euren Einsatz und auf viele weitere gemeinsame Flugkilometer mit unserer K8! ✈️🍻

